Christoph Spangenberg

Piano

Christoph SpangenbergChristoph Spangenberg ist 1986 in Berlin geboren und hat als noch junger Pianist, Songwriter und Produzent eine außergewöhnliche Laufbahn hingelegt. Es zeichnete sich früh ab, dass der Klavierunterricht seit dem sechsten Lebensjahr zu einer professionellen Musikausbildung führt. Nach dem Musikabitur gewann er
zahlreiche Preise – sowohl als Solist als auch mit verschiedenen Formationen – in denen er immer wieder leitend tätig war. Er genoss erst in Berlin und dann in Hamburg eine fundierte Klassik- und Jazz-Klavierausbildung und wurde aufgrund besonderer künstlerischer Leistungen mit mehreren Stipendien ausgezeichnet, die ihm u.a. erlaubten seine Ausbildung in New York City fortzusetzen. Konzertreisen z.B. nach Los Angeles, Peking, Shanghai, Kuba, Paris etc. haben ihn seit seinem zwölften Lebensjahr stark bereichert und seine musikalische Vielfalt belebt. Reggae, Dancehall und Salsa gehören ebenso zu seinem Repertoire wie Pop, Elektro oder Musik vom Balkan.
2008 half Christoph ehrenamtlich beim Aufbau einer Musikschule in einem Armenviertel in Guayaquil, Ecuador. Er ist einer von wenigen deutschen Pianisten und Keyboardern, der sich sowohl am akustischen Flügel in einem kleinen Jazzclub als auch an seinen elektronischen, meist analogen Klangerzeugern auf großen OpenAir-Bühnen der Rock- und Popfestivals heimisch fühlt. Parallel zur kontinuierlichen Arbeit mit seinen eigenen Bands, u.a. dem „Fischer Spangenberg Quartett“ (Echo Jazz in 2011, Support für Nils Landgren), hat er mit 23 Jahren seine erste goldene Platte für die Studioarbeit für die deutsche Band „Stanfour“ (Support für A-HA, P!NK) erhalten, mit denen er 2009-2013 international unterwegs war. Ab der Konzertsaison 2013 übernahm er ebenfalls die Verantwortung für die unzähligen Tasten des Berliner Live-Soundsystem „Ohrbooten“ (Gyp Hop). Auf seiner musikalischen Reise in Indien 2014 gründete er zusammen mit Ben, Sänger der Ohrbooten, den elektronischen Live-Act „DUNG“ und wurde prompt auf dem Fusion Festival gefeiert. Als Produzent ist er u.a. in das Schaffen weiterer Künstler, wie dem jungen aufstrebenden Jazz-Harp Shooting-Star Konstantin Reinfeld, involviert. Sein Soloprogramm „Spangenberg spielt Nirvana“ wurde 2017 nach Hamburg eingeladen. Er begeisterte als einer der ersten Solopianisten die ausverkaufte Elbphilharmonie, was das Projekt zum Aushängeschild seiner Karriere machte.
Dann ging er auf Wanderschaft. Er verließ seine Heimat Berlin, durchquerte das mittelalterliche Franken, überquerte zu Fuß die Alpen und lebte unter buddhistischen Mönchen im Shaolin-Tempel. Spangenberg’s persönliche Reise richtet sich mit zunehmendem Alter immer mehr vom Äußeren zum Inneren. Wo mit Anfang 20 noch ein stolzer Besitzer einer goldenen Schallplatte die Bühne betrat, wird man zuweilen ergriffen von einer tiefen und ausdrucksstarken Künstlerpersönlichkeit. Nicht zuletzt durch die Erfahrungen Spangenbergs abseits vom Instrument. Mittlerweile sind die Hörner abgestoßen und das Ego auf halber Strecke liegen gelassen. Die fokussierte Ruhe treibt Spangenberg zu intensiven Höchstleistungen am Konzertflügel. Ökonomisch. Authentisch. Zeitlos.

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